Lehre
In der Lehre vermitteln wir Studierenden die Funktion von Zellen und Organen, sowie das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge der Homöostase des menschlichen Körpers. Dazu bieten die Dozierenden des Zentrums neben der Hauptvorlesung im Fach Physiologie verschiedene Praktika und Kleingruppenseminare zu den wichtigsten Themen der Physiologie an. In einem zusätzlichen Wahlpflichtkurs werden einzelne Themen vertieft.
Lehre im Zentrum Physiologie
Liebe Studierende,
in der Vorlesung und den Kompetenzfeldern behandeln wir alle Themen der Physiologie, während in den praktischen Übungen und im Seminar ausgewählte Themen vermittelt werden.
In den praktischen Übungen vermitteln wir Ihnen Kompetenzen und Fertigkeiten, die auch in der klinischen Untersuchung von Patient:innen relevant sind, wie z.B. die Messung des Blutdrucks, die Ableitung eines EKGs, die Spiroergometrie und Lungenfunktion, neurologische Funktionstest wie die Prüfung von Reflexen und sensorische Untersuchungsmethoden wie das Augenspiegeln, die Untersuchung des Gleichgewichtsorgans und audiometrische Untersuchungen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg im Fachblock Physiologie
Praktika im Fachblock Physiologie
Physiologie im Modellstudiengang Humanmedizin: Überblick
Der Fachblock Physiologie umfasst im Modellstudiengang Humanmedizin 84 Stunden Vorlesung, 98 Stunden praktische Übungen, 42 Stunden Seminar sowie einen 24stündigen Wahlblock.
Präsenzpflicht besteht für die praktischen Übungen und für die entsprechenden Seminare. 16 verschiedene Praktikums- und die entsprechenden Seminarthemen decken das Gebiet der Physiologie weitgehend ab, im Wahlblock kommen dann weitere Aspekte hinzu, die sich nicht in Form von Praktika darstellen lassen, wie z.B. Physiologie des Alterns oder Physiologie der Geburt.
Die 16 Praktikums- und Seminarthemen sind nicht nur aus physiologischer Sicht spannend, sie haben alle auch klinische Relevanz:
Herzkreislauf-System
Einen Schwerpunkt bilden die drei Praktika zum Herz-Kreislaufsystem, Herz-Elektrophysiologie, Herz-Mechanik, Kreislauf. Angesichts der Tatsache, dass hierzulande die meisten Menschen an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems versterben, sind physiologische und pathophysiologische Kenntnisse auf diesem spannenden Gebiet essentiell für die ärztliche Tätigkeit
Atmung und Niere
Nicht weniger bedeutend sind die Praktika zu den Themen Atmung und Niere. Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen von Niereninsuffizienz und über 10% der Bevölkerung leiden unter chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma bronchiale. Ein robustes Verständnis der Lungen- und Nierenphysiologie ist für die Behandlung dieser Patienten von großer Bedeutung
Nerv, Muskel, Reflexe
Die Praktika zu den Themen Nerv, Muskel, Reflexe vermitteln wichtige Kenntnisse zum neuromuskulären Zusammenspiel und zur klinisch sehr relevanten Reflexprüfung. Die diagnostische und therapeutische Bedeutung dieser Gebiete wird klar, wenn wir uns vor Augen führen, dass mehrere hundert Millionen von Menschen weltweit an einer Erkrankung des Nervensystems leiden
Sinnesphysiologie: Akustik/Gleichgewicht und Dioptrik/Retina
Die Sinnesphysiologie wird in unseren Praktika durch die Themen Akustik/Gleichgewicht und Dioptrik/Retina abgebildet. Auch wenn Erkrankungen des Sehens oder des Hörens und Gleichgewichts keine bedeutenden Todesursachen darstellen, reicht die Beeinträchtigung unseres Befindens von lästig (jede/r von uns wird irgendwann im Laufe des Lebens eine Brille und/oder ein Hörgerät benötigen), über stark einschränkend (Blindheit) bis quälend (Tinitus; Schwindelattacken
Höhere Funktionen des zentralen Nervensystems
Unsere Praktika zu den höheren Funktionen des zentralen Nervensystems sind die Elektroenzephalographie (EEG) und die Psychophysiologie. Insbesondere im Kindesalter sind Epilepsien häufig, verbunden mit z.T. hohen Leidensdruck von Betroffenen und deren Eltern. Für die Diagnose einer Epilepsieform und für die Beurteilung des Ansprechens auf Therapie ist die EEG ein unverzichtbares Werkzeug. Beeinträchtigungen unserer Psyche sind nicht nur häufig, sie nehmen in der Bevölkerung leider auch zu. Das Praktikum der Psychophysiologie soll hier basale Kenntnisse zu den zentralnervösen Vorgängen und Schaltkreisen vermitteln, die bei psychophysiologischen Prozessen ausschlaggebend sind. Auch therapeutische Strategien können so besser verstanden werden
Vegetatives Nervensystem
Bauch- und/oder Unterleibsschmerzen kennen wohl die meisten von uns; Auch lösen Gedanken sowie Seh- und Höreindrücke bestimmte Gefühle in uns aus, verbunden mit von uns kaum zu beeinflussenden körperlichen Reaktionen: Herz- und Atemfrequenz nehmen zu, Schwitzen setzt ein, Pupillen erweitern sich, etc. (relevant auch für das Praktikum Psychophysiologie). Diese Vorgänge werden durch Systeme gesteuert, die größtenteils im Verborgenen, also autonom arbeiten: Das Vegetative Nervensystem (VNS) und das Darmnervensystem. Im VNS-Praktikum lernen unsere Studierenden die Arbeitsweise dieser Systeme kennen sowie deren pharmakologische Beeinflussung
Blut
Zur Bedeutung des Praktikumsthemas Blut müssen wir angesichts der folgenden Stichworte nicht viel schreiben: Transfusion; HIV; Bluterkrankheit; Anämie; Leukämie; Immunabwehr. In diesem Praktikum bestimmen die Studierenden u.a. selbständig Ihre Blutgruppe und führen weitere wichtige hämatologische Tests durch, z.B. zur Blutgerinnung.
Energiehaushalt und Säuren-Basen-Haushalt
Ein den Anforderungen unseres Stoffwechsels angepasstes und ständig kontrolliertes „inneres Millieu“ ist Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit und letztendlich auch für das Überleben unseres Organismus. Stoffwechselentgleisungen, wie sie z.B. beim Diabetes mellitus durch ein „mismanagement“ der Energiesubstrate vorkommen, sind –nicht zuletzt auch durch massive Änderungen des pH-Wertes, Azidose- lebensgefährlich. Die Praktika Energiehaushalt und Säuren-Basen-Haushalt vermitteln unter Durchführung praktischer Versuche wesentliche Kenntnisse zu den Regulationsmechanismen im Stoffwechsel, z.B. unter körperlicher Belastung.
Feedback willkommen
Lehrleistungen & Feedback
Liebe Studentinnen und Studenten,
wir als Dozentinnen und Dozenten der Physiologie freuen uns darauf, Ihnen dieses wichtige Fach ansprechend und in der notwendigen fachlichen Tiefe vorzustellen. Um unsere Lehrleistungen Ihren Lernleistungen anzupassen, würden wir uns auf Ihr Feedback freuen, das Sie anonym vortragen können. Kritisches Feedback ist für uns und für unsere Unterrichtsgestaltung genauso wichtig wie Lob: Bei Rückmeldungen über gelungene Vorlesungsabschnitte, Seminare oder Praktika freuen wir uns und können misslungene Abschnitte an den besseren orientieren. Wir laden Sie sehr gerne dazu ein, sich bei themenspezifischen Fragen auch an die jeweiligen Dozent/inn/en zu wenden.
Nützliche Links
KLIPS 2.0
ILIAS
ILIAS ist die digitale Lernwelt der Universität zu Köln. Alle aktuellen Informationen für Studierende sind hier erhältlich!
Hörsäle
Oft steht man schon kurz vor dem Examen und findet die richtige Tür zum richtigen Hörsaal wieder nicht. Mit den Übersichten und Lageplänen sollte der richtige Hörsaal schnell gefunden sein.
Übersicht der Hörsäle | Etagenpläne der Hörsäle | Lehrraumbelegung | interaktiver Lageplan
S-Mail
Der Studierenden-Account dient als offizielle E-Mail-Kontaktadresse aller Studierenden, nach der Einschreibungsordnung haben Sie ihn zu nutzen. Wichtige Mitteilungen der Universitätsverwaltung und der Fakultät werden ausschließlich an diese E-Mail-Adresse verschickt. Sie können Ihre E-Mails über einen Webmail-Service oder Ihr privates Mailprogramm abrufen oder sich eine automatische Weiterleitung einrichten.
Webmail Login | Mailportal | KIM | Helpdesk | Studierenden-Account
SoFS
Mit SoFS stellt die Universität den Studierenden 10 GB Online-Speicherplatz zur Verfügung, auf den von überall im Internet zugegriffen werden kann. Zu den Funktionen von SoFS gehören unter anderem tägliche Datensicherung, Versionierung und die Möglichkeit, Ordner gemeinsam mit anderen Benutzern zu benutzen. Anmeldung mit dem SMAIL-Account unter: https://sofsdav.uni-koeln.de/private/[Accountname]
WLAN
Die Universität bietet allen Angehörigen flächendeckend kostenloses W-LAN an. Außerdem gehört die Universität zu Köln zum EDU-Roam-Netz, durch das Sie sich auch an fremden Hochschulen einloggen können.
VPN
Über das Virtuelle Private Netzwerk (VPN) können Sie sich von überall ins Uni Netz einloggen.
Beispiele: von zu Hause und unterwegs Dateien ins SOFS speichern oder Zugriff auf zugangsbeschränkte Datenbanken innerhalb des UK-Lan.
Software-Shop
Über den Software-Shop können Einrichtungen und Studierende viele Softwareprodukte für Forschung, Lehre und Studium zu günstigen Konditionen erwerben. Durch spezielle Lizenzverträge und Bedingungen können gängige Softwareprodukte kostengünstig oder gar kostenfrei genutzt werden.
Zu jedem der kostenpflichtigen Softwareprodukten gibt es i.d.R. auch freie Software-Alternativen.
Software-Shop | Microsoft Office 365 | IT-Kurse | Opensource & Freeware | Hausarbeit mit MS Word
Prüfungsamt
Die Studierenden an der Medizinschen Fakultät werden durch das Prüfungsamt der Medizinischen Fakultät betreut. Hierzu gehören folgende Leistungen:
- Anmeldung und Organisation der Abschlussprüfungen.
- Bescheinigungen und Anerkennungen
- Bescheinigungen zur Verlängerung Mietverträge für Studentenwohnheime
- Bescheinigungen zur Vorlage beim BAföG-Amt
- Anerkennungen von Studienleistungen aus anderen Studiengängen in das Campus-Management-System der Universität KLIPS 2.0
- Anmeldung und Organisation der Abschlussprüfungen
- Anfertigung und Ausstellung der Abschlussdokumente (Zeugnis, Urkunde, Transcript of Records, Diploma Supplement)
- Abspeichern und Verwalten von Krankmeldungen bei Prüfungen im Campus-Management-System der Universität KLIPS 2.0